AZB Ausgangszustandsbericht

Im Zuge von Genehmigungsverfahren für betriebliche Neuanlagen, als auch bei relevanten Änderungen an bestehenden Anlagen, ist nach dem Bundesimmissionsschutz-Gesetz (BImSchG) ein Ausgangszustandsbericht (AZB) zu erstellen. Ein AZB ist zu erstellen für Anlagen, die unter die Industrieemissions-Richtlinie (2010/75/EU) fallen und in denen relevante gefährliche Stoffe verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden. Diese Anlagen sind im Anhang I der 4. BImSchV (Bundesimmissionsschutz-Verordnung) gekennzeichnet. Wenn ein AZB nach Rechtslage gefordert ist, ist zu prüfen, ob in der neu zu genehmigenden Anlage relevante gefährliche Stoffe in größerer Menge gehandhabt werden. Ist dies der Fall, ist der AZB mit den Genehmigungsunterlagen einzureichen.  Mit dem Ausgangszustandsbericht werden vor Beginn der Bebauung vorhabenbezogen der Boden und das Grundwasser auf relevante stoffliche Verunreinigungen überprüft und dokumentiert.    

Für die Erstellung des AZB stehen unsere Experten aus den Bereichen Boden- und Grundwasser fachlich an Ihrer Seite!

Unsere Leistungen bei der Erstellung des Ausgangszustandsberichts:  
  • Erfassung und Bewertung der relevanten gefährlichen Stoffe
  • Prüfung und Bewertung vorhandener Daten zur IST-Situation Boden- und Grundwasser
  • Ableitung und Erstellung eines Untersuchungskonzeptes und Abstimmung mit den fachlich Beteiligten
  • Durchführung und Koordination der erforderlichen Untersuchungen 
  • Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse in einem Ausgangszustandsbericht
  • Bei Bedarf Fortschreibung und Dokumentation des Ausgangszustandsberichts 




Umbau EXPO Campus - Pavillon „I Live Expo Campus“ in Hannover

Der ehemalige Niederländische Pavillon der EXPO 2000 soll einer neuen, multifunktionalen Nutzung zugeführt werden. Hierzu sind umfassende und komplexe Umbaumaßnahmen erforderlich, die aufgrund der Baustruktur eine intensive bautechnische Betreuung im Hinblick des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfordern. Die Baumaßnahme startete im Jahr 2021 und hat eine voraussichtliche Bauzeit bis 2023.

IGfAU wurde im Auftrag der DIE WOHNKOMPANIE Nord GmbH, Hamburg mit der SiGeKo-Betreuung des komplexen Bauvorhabens betraut.

Beginn der Abbrucharbeiten Theodorschacht Ibbenbüren

Im Januar 2021 haben die Rückbauarbeiten der Schachtanlage Theodor begonnen. Nach detailreicher Vorbereitung der Rückbauplanung und vorangegangener Schachtverfüllung im Jahr 2019 erfolgte die Baustelleneinrichtung der Abbruchfirma. Im Vorfeld der Abbrucharbeiten sind umfangreiche Prüfmaßnahmen zum Artenschutz sowie Schadstoffsanierungen der baulichen Anlagen erforderlich. Die Arbeiten sollen im März 2021 abgeschlossen sein. 

IGfAU wurde im Auftrag der RAG Anthrazit Ibbenbüren mit folgenden Ingenieurleistungen betraut:
  • Erstellung eines Rückbau- und Entsorgungskonzeptes,
  • Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für den Rückbau und der Flächenherrichtung,
  • Koordination des Arbeitsschutzes in der Planungs- und Ausführungsphase,
  • Statische Vorprüfung der gewählten Abbruchverfahren und baubegleitende Prüfung der Abbruchstatik;
    in Kooperation mit unserem Partnerbüro Ingenieurbüro Diekmann, Oberhausen,
  • Gestellung der örtlichen Bauüberwachung während der Bauphase.

Geotechnische Fahrbahnerkundungen LKOS

Für den Unterhaltungsbezirk Süd des Landkreis Osnabrück führt die IGfAU geotechnische Erkundungen für die Unterhaltung der Kreisstraßen durch.
Die Arbeiten werden sich über das gesamte Jahr 2021 erstrecken. Der Leistungsumfang beinhaltet dabei neben den Felduntersuchungen wie Kernbohrungen im Asphalt, Rammkernsondierungen, Bankett- und Gräbenbeprobungen die chemisch-physikalische Beurteilung der gewonnen Untersuchungsergebnisse.
Die fachtechnischen Auswertungen im Hinblick auf geotechnische und abfalltechnische Fragestellungen werden in gutachterlichen Stellungnahmen dargestellt.
Für die optimale Umsetzung des Projektes wurden Investitionen in die technische Ausstattung getätigt. Neben modernen Leitungsortungsgeräten zur sicheren Prüfung und Abgleich von erdverlegten Leitungen wurde eine fahrbare Absperrtafel nach RSA 95 und ZTV-SA erworben. Die Weiterentwicklung des Geräteparks sichert zukünftig die autarke Abwicklung ähnlicher straßengebundener Projekte mit schneller Umsetzungszeit.

Standortentwicklung Sportareal „Am Rehlberg“ Stadt Georgsmarienhütte

Seit Anfang Oktober 2019 laufen Maßnahmen zur Sanierung der Altablagerungsfläche, auf der sich seit Mitte der 60er Jahre die Sportstätte „Am Rehlberg“ befindet. Hintergrund der Maßnahmen ist eine umfassende Neugestaltung der Sportstätte mit dem Neubau eines Sportlerheims und der Neugestaltung der Freisportanlage. Zur Herrichtung der Fläche wurden in der Vergangenheit i.e.S. Boden, Schlacke und Bauschutt angeschüttet. Hierzu sind umfassende Erbau- und Abbruchmaßnahmen sowie Infrastrukturmaßnahmen erforderlich. Folgende Leistungen wurden durch die IGfAU erbracht:

Weiterführenden Standortuntersuchungen

  • Aufstellen eines Sanierungskonzeptes
  • Mitwirken im Genehmigungsprozess mit den zuständigen Fachbehörden
  • Rückbaukonzept Bestandsgebäude
  • Fachgutachterliche Begleitung der Rückbau- und Erdarbeiten
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
  • Dokumentation

Sanierung eines mit Schwermetallen belasteten Spielplatzes

In einem vom Bergbau geprägten Siedlungsgebiet wurde im Juli 2019 ein Kinderspielplatz gesperrt, da mit Bodenuntersuchungen leicht erhöhte Cadmiumgehalte festgestellt wurden.

Weitere Informationen zu diesem Projekt sind auch auf folgender Website "NOZ Artikel: Mit Schwermetall belasteter Spielplatz" nachzulesen.

Die IGfAU wurde für folgenden Aufgaben zur Sanierung des Spielplatzes beauftragt:

  • Erstellung eines Sanierungskonzeptes und darauf aufbauend ein Leistungsverzeichnis für die durchzuführenden Sanierungsarbeiten
  • Mitwirkung bei der Vergabe
  • Gutachterliche Begleitung der Sanierungsmaßnahme

Geplant ist die Sanierung für dieses Jahr, so dass der Spielplatz Anfang 2020 wieder genutzt werden kann.

Der zweite "Weiße Riese"

Die IGfAU erhielt im 1. Quartal 2019 von der Stadt Duisburg den Auftrag zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination im Rahmen des Abbruchprojektes "Weißer Riese" in Duisburg. 

Nach umfassender Schadstoffsanierung und Entkernung sollen die Hochhäuser gesprengt werden. Sämtliche Arbeitsschritte stehen in der Planung und Ausführung unter hohen Sicherheitsaspekten die im Rahmen unserer Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination berücksichtigt werden. Durch die Erfahrungen mit ähnlichen Großprojekten stellen wir innerhalb des großen Beteiligtenkreises sicher, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt wird.

Alle Informationen zu diesem Projekt sind ausführlich unter folgender Website "Die Sprengung" abrufbar.

Baugrunderkundung Skaterpark

Für den Neubau eines Skaterparks führte die IGfAU im März 2019 geotechnische Erkundungen durch.

Bauschadstoffkataster ehem. Hafenanlage

Die IGfAU wurde im Januar mit der Durchführung eines Bauschadstoffkatasters einer ehem. Hafenanlage im Kreis Osnabrück beauftragt. Die umfangreichen Untersuchungen zur weiteren Planung wurden im Januar 2019 durchgeführt.

Boden- und Grundwasseruntersuchungen zur Sachstandserhebung eines BTEX-Schadens

An einem Tankstellengelände liegt eine Grundwasserkontamination mit BTEX aus einer ehem. Schadensquelle (ehem. Tankstellennutzung) vor. Seit 2015 ist die IGfAU damit beauftragt das Monitoring der hydraulischen Abstromsicherung durchzuführen.

Im März 2018 führte die IGfAU Boden- und Grundwasseruntersuchungen, mit dem Ziel einer Sachstandserhebung und der Prüfung möglicher Sanierungsalternativen, durch.